Martin Kälberer
Werner Schmidbauer bezeichnet ihn als “einen der besten Live-Musiker, den es in Deutschland gibt”.
Der große Willy Astor nennt ihn “ein musikalisches Genie”.
Wer ihn einmal live erlebt hat – sei es “zuzwoatalloa” mit Werner Schmidbauer,
mit Willy Astor im Rahmen seines Instrumentalprojektes “Sound of Islands” oder
auch solo – der wird schnell merken, dass diese Aussagen und jeder weitere Superlativ,
den man für ihn finden mag, absolut zutreffen.
Und in meinen Augen irgendwo noch untertrieben sind.
Die Rede ist von Martin Kälberer.
Martin Kälberer mit der HANG
Ich habe ihn jetzt schon sehr oft live erleben dürfen, und was dieser Mann Abend für Abend auf der
Bühne zaubert, wie er aus den seltsamsten Instrumenten unglaubliche Töne und Arrangements
zaubert, ist einfach schlichtweg unglaublich.
Und erzeugt beim Publikum immer wieder aufs Neue staundendes Kopfschütteln -
im positivsten Sinne natürlich.
Seine Vielseitigkeit und auch seine Einzigartigkeit spiegelt sich in erster Linie in der schier
unbegrenzt erscheinenden Anzahl an Instrumenten, die Martin nicht nur beherrscht, sondern
mit denen er förmlich verschmilzt.
Angefangen von den “klassischen” Instrumenten wie (E-) Piano, Akkordeon oder Mandoline
bis hin zu solch exotischen Dingen wie Udu (einer afrikanischen Vasen-Trommel), einer Kalimba
(eine Art “Daumenklavier”) oder dem anfangs nicht als Instrument zu definierenden Water-Phones.
Und diese ist nur ein sehr kleiner Auszug aus seinem Repertoir.
Ganz besonders hervorzuheben ist seine Art, die Hang zu spielen. Die Hang ist ein fantastische
Weiterentwicklung der Steel-Pans, die ausschließlich in der Schweiz in akribischer Handarbeit hergestellt
wird, und daher sehr schwer zu bekommen ist.
Die Hang hat nicht umsonst eine immer größer werdende “Fangemeinde”, jeder der sie einmal
gehört hat, war bisher von den Klängen verzaubert.
Mittlerweile gibt es schon viele Musiker auf der Hang, aber meiner Ansicht nach wird sie von
niemanden so virtuos gespielt wie von Martin Kälberer.
Nicht vergessen darf man die Stimme von Martin, die er zur Bereicherung der muskalischen Werke
einsetzt.
Meistens nicht mit Worten gefüllt, sondern eben auch als Instrument, und dies ist wunderbar.
Diese Liste könnte man hier noch sehr viel weiter ausbauen, was aber zu weit führen würde.
Aber die Gesamtheit – zusammen mit der beeindruckenden Mimik – macht es aus, wie er die Musik
auf der Bühne bereichert, wie er wirklich jedes Lied einzigartig macht. Abend für Abend.
Und jedes Lied ist jeden Abend anders.
Beispielhaft ist sein Projekt “TUKAMAMA” mit Marcio Tubino, einem befreundeten brasilianischen
Musiker.
Ein paar Tage schlossen sich diese beiden quasi in ein Ton-Studio ein, und spielten drauf los.
Ohne Vorgabe, ohne Vorbereitung, ohne Tonarten – einfach ohne irgendwas.
Was dann daraus wurde, ist eine CD mit 10 Stücken, die man aber schöner nicht
hinschreiben hätte können.
Wer ihn noch nicht gesehen hat, und dies hier liest, dem mag das hier vielleicht
etwas übertrieben erscheinen.
Aber wer ihn schon gesehen und gehört hat, der mag dies wahrscheinlich bestätigen.
Ich persönlich bin froh, dass ich diese Musik und diesen Menschen entdeckt habe,
und ich diese Musik so aufnehmen darf und kann.
Einen Eindruck von seinem Können findet ihr auf den Videos und unter diesem Link, der es echt wert ist,
bis zum Ende anzusehen und zu hören.
Einen Eindruck vom erwähnten Projekt “TUKAMAMA” mit Marcio Tubino gibt es hier.
(Link auf die Seite der Produktionsfirma des Trailers 40gradfilm)




